Archive for November, 2011

Was dezentes für die Fenster

Mittwoch, November 30th, 2011

Ich habe ja letztens schon einmal über die Einrichtung meiner Wohnung berichtet und über das, was mir da so wichtig ist. Soweit bin ich mit meinem Konzept auch recht zufrieden, aber mit den Fenstern leider noch lange nicht. Ich hab da immer ewig überlegt, was ich machen könnte und mir auch unterschiedliche Sachen genauer angeschaut von Lamellen über Jalousien bis hin zu ganz gewöhnlichen Vorhängen, aber ganz kann ich mich immer noch nicht entscheiden. Eigentlich aber bin ich mir ziemlich sicher, dass Lamellen wohl das Richtige für mich wären. Warum? Naja, diese Teile sind ziemlich pflegeleicht und zeitgleich auch total flexibel. Was mir an Lamellen außerdem auch gut gefällt, ist die Tatsache, dass sie recht neutral sein können. Natürlich kann man sich auch Lamellen in den buntesten Farben kaufen, was ich aber am Liebsten hätte, wären Fensterverkleidungen, die zwar da sind, sonst aber nicht weiter auffallen. Da bin ich mit schlichten und weißen Lamellen eigentlich ziemlich gut beraten. Es ist bei Lamellen auch völlig egal, ob man nun Fenster hat, die bis zum Boden gehen oder so ganz normale, wie beispielsweise im Wohnzimmer oder in der Küche. Solche Lamellen passen nämlich je nach Machart überall. Ein zusätzlicher positiver Aspekt, den die Dinger haben, ist dass sie den Raum optisch strecken. Durch die Tatsache, dass ich es ja schon sehr gemütlich mag, verkleinere ich meine Räume durch Farbgebung und Dekoration ja durchaus. Das kann ich jetzt mit Lamellen eigentlich recht gut auffangen, da sie durch ihre vertikale Ausrichtung den Raum strecken. Das funktioniert sogar schon, wenn man ganz kleine Fenster hat. Am wichtigsten ist wohl also tatsächlich die Ausrichtung. Ich habe mir sogar mal überlegt, wie es wohl wäre, Lamellen in Blau-Weiß – also ganz typisch bayerisch – zu kaufen, aber diese Idee hab ich dann relativ schnell wieder verworfen. Wär doch einfach ein bisschen zu speziell. Wer sich jetzt fragt, wieso Lamellen eigentlich so pflegeleicht sind, dem will ich das mal schnell erklären. Man muss die Teile nicht selbst anfassen, um sie zu verschieben oder so. Das funktioniert übe reine gesonderte Stange oder eine Schnur. So werden die Lamellen nicht schmutzig. Man kann sich also das lästige Waschen von Vorhängen ganz einfach sparen. Zudem setzt sich an Lamellen eigentlich kaum Staub fest, da sie aus einem festen Stoff gefertigt sind, den man je nach Stoffart sogar einfach mit einem feuchten Tuch abwischen kann. Eigentlich also wirklich das perfekte Stück für die manchmal doch recht unordentliche Männerwohnung. Ich muss mich eigentlich nur noch wirklich entscheiden. Das fällt mir bei meiner eigenen Wohnung irgendwie immer am Schwersten. Einem guten Freund oder Bekannten hätte ich wahrscheinlich schon längst zu Lamellen geraten. Wenn ich euch jetzt auch neugierig gemacht habe, solltet ihr euch ruhig auch mal über Lamellen informieren. Diese Art von Fensterbehang hat nämlich viele Vorzüge, die ich in diesem Post jetzt gar nicht alle nennen konnte. Vielleicht mache ich das mal, wenn ich mich endlich einmal entschieden habe, ob ich nun Lamellen will, oder nicht. Das kann aber noch dauern.

Oktoberfest in München für Familien

Mittwoch, November 23rd, 2011

Jedes Jahr wieder ist es eines der größten Ereignisse in der Münchner Touristensaison: das Mitte September bis Anfang Oktober stattfindende Oktoberfest. Besucher aus Nah und Fern, zum Teil bis aus dem Fernen Osten, jung und alt strömen dann zwei Wochen lang auf die Theresienwiese im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt, um sich Hendl und Bier, Mandeln und Zuckerwatte schmecken zu lassen und sich auf den wilden Fahrgeschäften zu vergnügen.
Besonders bei jungen Menschen wird die “Wiesn”, wie die Einheimischen sie nennen, jedes Jahr immer beliebter. In Lederhosen und Dirndl strömen sie in Massen in die Bierzelte, um sich eine Maß schmecken zu lassen. Dies führt leider dazu, dass Familien nicht immer einen Sitzplatz ergattern können, der ihren Bedürfnissen entspricht, gerade zu späterer Stunde ist es nicht unbedingt ratsam und auch nicht mehr vergnüglich, mit Kleinkindern inmitten vieler Betrunkener zu sein.
Wie die Übersetzungsfirma Toptranslation in einer kürzlich herausgegebenen Broschüre, deren Übersetzung Korrekturlesen sie haben, berichtet hat, wird von Seiten der Oktoberfestleitung allerdings konkret entgegengesteuert, um Familien den Aufenthalt auf dem Oktoberfest so angenehm wie möglich zu gestalten.
So sind jeden Tag während der Mittagszeit die Essens- und Trinkpreise in den Zelten reduziert, damit auch Familien mit mehreren Kindern sich eine Brotzeit leisten können und einmal in jeder Wiesnwoche findet ein sog. Familientag statt, an dem Eltern und ihr Nachwuchs an vielen Fahrgeschäften die Möglichkeit eines verbilligten Fahrpreises vorfinden.
Die neueste und größte Attraktion für Familien stellt allerdings das sog. historische Oktoberfest dar, ein extra Bereich, in dem eine Art “Mini – Wiesn” im Stil des ersten Oktoberfestes aus dem 19. Jahrhundert aufgebaut ist. Auf dieser historischen Wiesn gibt es keine laute Musik und keine extremen Fahrgeschäfte die die Besucher durchschleudern, als säßen sie in einer Weltraumrakete. Die Fahrgeschäfte sind jene, die die Eltern noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen, und bei denen sich niemand um die Kleinen Sorgen machen muss. In den Bierzelten geht es eher gemütlich denn fetzig zu und auch die Stimmung auf dem gesamten Festgelände ist eine sehr viel ruhigere und friedlichere. Ein Wehmutstropfen bleibt allerdings: Das alte Oktoberfest kostet einen minimalen Eintrittsbetrag, der allerdings gerade für Familien die Investition wert ist.