Der Blog Biergartler.de hats mir eröffnet: Am 18.März findet das 24. Josefifest statt. Bis zum 27. darf dann wieder gefeiert, geschunkelt und getrunken werden, was das Zeug hält. Da kann ich endlich meine Lederhosen mal wieder auspacken und hoffe auf ein paar prall gefüllte Dirndl.
Wo kommt das Dirndl denn eigentlich her?
Es ranken und wanken sich ja immer wieder mal utopische und interessante Gerüchte rund um die Entstehung des Dirndls, weswegen ich hier jetzt mal aufräumen will.
Das Dirndl ist ein Kleid, das früher besonders von Mägden getragen wurde, die in der Landwirtschaft zugange waren. Im Grunde MÜSSTE man es Dirndlgewand nennen, das ist aber einfach zu lang, schätze ich mal.
Das Dirndl heute ist nicht unbedingt zuzuordnen. Vielmehr ist es heute einfach ein modischer Gegenstand, der nicht mehr viel mit regionalen Traditionen zu tun hat.
Wie schauts aus?
Das Dirndl ist, wie schon erwähnt, ein Kleid, das nicht immer nur kurz, sondern manchmal auch lang ist, einen rechteckigen oder auch runden Ausschnitt aufweist, in dem im besten Fall auch genügend Holz vor der Hütten untergebracht wird. In der Taille beginnt dann ein weiter Rock, der mit einer Schürze versehen ist.
Das Schleifchen an der Dirndlschürze ist hierbei ganz besonders wichtig für Frauen, da es mehr sagt, als man denken kann. Bindet die Frau die Schleife auf der rechten Seite, ist die Vergeben. Die linke Seite sagt dann natürlich aus, dass man noch zu haben ist (früher hieß das eher noch „Ich bin Jungfrau“). Heute sieht man auch Frauen, die die Schleife vorne oder hinten gebunden haben. Vorne heißt hier Jungfräulichkeit und Hinten, dass die Arme eine Witwe ist.